Pflege und Ernährung von Papageien
[ernahrung]
von Antje Schreiber
20. November 2000
Papageienvögeln sollte man in der Regel ein handelsübliches Futter geben. Dabei muß man darauf achten, daß die Erdnüsse, die in einigen Futtermischungen enthalten sind, Lebensmittelqualität haben. Anderenfalls könnten Schimmelpilze an ihnen haften, was bei Papageien schwerwiegende Atemwegserkrankungen (Aspergillose) auslösen kann. Wichtig ist, daß man Abwechslung in den Speiseplan bringt und auch Frischfutter anbietet. Je nach Vorliebe des Vogels kann man ihm Apfel, Birne, jungen Mais, Möhrenstückchen oder Beeren geben. Viele Papageien mögen auch die überall wachsende mineralstoffreiche Vogelmiere. Bevor man sie dem Papagei reicht, sollte diese jedoch gewaschen und wieder gut abgetrocknet sein. Papageien und Sittiche knabbern gern. Sie haben daher viel Freude an frischen Weiden- oder Obstbaumzweigen. Zur Deckung des Kalkbedarfs während der Mauser kann man ihnen Sepiaschalenbruch oder Muschelkalk geben. Vogelgrit ist für eine normale Verdauung unerläßlich. Man kann es dem Futter beimischen oder in einer Extra-Schale anbieten. Die meisten Papageien trinken nur wenig. Das Wasser sollte abgestanden sein, damit das darin enthaltene Chlor entweicht. Sinnvoll ist es auch, einige Vitamintropfen hinzuzufügen. Übrigens baden einige Papageien sehr gerne. Aras sollten sogar täglich mit Wasser besprüht werden. Grundsätzlich gilt: Genügend Zuwendung, abwechslungsreiche Kost und gute Käfighygiene garantieren einen gesunden Papagei.
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